Donnerstag, 16. April 2015

Wie fotografiere ich mein Meerschweinchen?

www.meerschweinchenverstehen.de - Meerschweinchen Muck und Curry im Portrait
Meerschweinchen im Portrait "Muck und Curry" auf www.meerschweinchenverstehen.de

Hallo liebe Meerschweinchenfreunde!


Vielleicht fragen sich viele von       Euch, wie mache ich von meinem Meerschweinchen richtig gute Bilder?

-Wie fotografiere ich mein Meerschweinchen, dass es richtig gut auf dem Foto aussieht?


- Und wie bekomme ich das hin, dass mein Meerschweinchen auch still sitzen bleibt?

Genau um diese drei Fragen dreht sich mein heutiger Artikel auf meinem Blog www.meerschweinchenverstehen.de.

Das Handwerkszeug:

Eine Portion Vertrauen

Eine Portion Vertrauen ist Voraussetzung für gute Fotos von Meerschweinchen. Vertraut dem Meerschweinchenfreund sein Meerschweinchen, so ist das schon mal eine gute Basis für gelungene Fotos. Denn wenn es seinem Halter und Besitzer vertraut, wird es auch in einer evtl. fremden Umgebung ruhig sitzen bleiben.

Zu Zweit ist fotografieren immer sehr viel schöner

Gut ist es auch, wenn wir beide Meerschweinchen in eure Fotos mit einbezieht. Denn das schafft beim anderen Meerschweinchen auch noch mal vertrauen und wenn die beiden nebeneinander sitzen, stützen sie sich so gegenseitig. Nach dem Motto: Gemeinsam durch dick und dünn. Zudem sehen dann beide Meerschweinchen, dass ihnen nichts Schlimmes droht.

Den Fotoapparat oder das Handy untersuchen lassen

Doch wie zeige ich meinem Meerschweinchen, dass ihm von mir oder besser von dem Fotoapparat nichts schlimmes ausgeht? Ganz einfach. Ich lasse beide Meerschweinchen den Fotoapparat auf vertrautem Boden untersuchen. Meine Meerschweinchen haben sich sofort für das silberne Kästchen interessiert. Haben es umkreist, beschnüffelt und untersucht.

Sogar, als sich die Linse automatisch eingezogen hat, haben die beiden das sogar noch mal genauer unter die Lupe genommen. Das Geräusch beim Auslöser kann man leiser stellen, beim Handy geht das auf jeden Fall, bei einem guten Fotoapparat sollte das auch der Fall sein. Ist das jedoch nicht möglich, wie bei meinem alten Modell, so habe ich die Tiere sofort nach dem Auslösen gelobt und ihnen einen Lieblingssnack gegeben.

So lernten die beiden Meerschweinchen nach und nach, dass ihnen von dem silberfarbenen Metallkasten keine Gefahr ausgeht. Im Gegenteil, wenn "Meerschweinchen" nicht weg läuft, wird es sogar belohnt! Haben die Meerschweinchen sich nun mit dem Fotoapparat oder mit dem Handy vertraut gemacht und keine Angst mehr, können wir den nächsten Schritt wagen. Ab in die Fotoumgebung.

Die richtige Umgebung für das Fotoshooting

Dort sollte schon alles für die Bilder vorbereitet sein. Sprich, die Deko, falls hier eine verwendet werden soll, sollte schon platziert sein. Wichtig auch hier: Gefahrenquellen für die Meerschweinchen beseitigen. Stromkabel, irgendwelche spitze Sachen, giftige Pflanzen, Teppiche, Gummi usw. Ist das Meerschweinchen auf seinen Platz gesetzt, an dem die Fotos entstehen sollen, so werden die Meerschweinchen zuerst einmal gelobt, dass sie so ruhig sitzen bleiben. Dann wird auch mal gestreichelt.

Ruhig auf die Tiere zugehen

Wichtig ist hier, dass ihr Ruhe ausstrahlt. Also keine Hektik verbreitet. Denn das würde sich auch auf die Meerschweinchen übertragen. Denn die Tiere wissen ja nicht, wieso ihr so hektisch seit. Denn es könnte ja auch Gefahr drohen. Für die Meerschweinchen ist das ja auch eine ungewohnte Umgebung.

Geduldig mit den Meerschweinchen sein

Sind die Tiere unruhig oder wollen weglaufen, so setzt man sie ruhig wieder an den Platz des Geschehens und ich sage immer hier ruhig: Bleiiibbbb und hebe meinen Finger. Schaue die Meerschweinchen dabei direkt an. Bei mir bleiben sie dann auch sitzen.

Grins, eigentlich solange wie ich will. Dann heißt es nur noch eine ruhige Hand zu bewahren und Fotos schießen. Wichtig ist hier aber auf jeden Fall, dass nach jedem Foto gelobt wird und auch mal eine Belohnung für das Meerschweinchen rüber kommt. So zahlt das Fotoshooting sich auf jeden Fall für beide Seiten aus und macht so richtig Spaß.

Gemeinsam sind wir stark

Auf einen wichtigen Punkt wollte ich noch hinweisen: Wenn ihr eure Meerschweinchen im Freien fotografieren wollt, am Besten immer zu zweit. Denn manche Meerschweinchen kommen durch die ungewohnten Geräusche und Umgebung in Panik und versuchen zu flüchten. Gemeinsam beruhigen sie sich leichter und fühlen sich zudem wohler.

Hier kann der Meerschweinchenliebhaber aber auch noch einen kleinen Trick anwenden: Man nimmt einfach etwas Einstreu oder etwas Vertrautes aus dem Käfig oder Auslauf mit, was nach den beiden Meerschweinchen riecht. Denn so riecht zumindest die Umgebung etwas nach ihnen. Auch hier habe ich festgestellt, das sie sich da wohler fühlen.

Wenn im Freien fotografiert werden soll, wäre eine zweite Person sinnvoll

Zudem rate ich, wenn ihr auf einer Wiese eure Meerschweinchen fotografieren wollt, dann nehmt euch noch eine zweite Person mit. Falls die Tiere durch irgendetwas erschrecken, könnt ihr sie so eher abschirmen und sie auch leichter wieder bekommen, falls sie doch mal verschreckt weglaufen.

Ich selber fotografiere meine Tiere nur in einer Umgebung, die sie auch kennen. Dort bleiben sie dann auch ruhig sitzen. Zudem kenne ich meine beiden auch sehr gut und kann genau einschätzen, wo sie sitzenbleiben und wo nicht. Mit der Zeit und wenn ihr euch auch mit den Meerschweinchen beschäftigt, bekommt ihr ein gutes Gefühl dafür.

Das Meerschweinchen sollte immer seinen freien Willen haben dürfen

Das Meerschweinchen sollte zu nichts gezwungen werden. Will es eine Position nicht einnehmen oder hat es einfach mal keine Lust, dann sollte man es für heute gehen lassen oder zu einem anderen Zeitpunkt noch mal versuchen. Dann werden auch meistens die Fotos besser.

Belohnungen sind für die Meerschweinchen wichtig

Wichtig ist eben, dass es für das Stillhalten für die Bilder belohnt wird und das es merkt, wie es seinem Menschen einen Gefallen getan hat. Meine beiden Meerschweinchen haben nach so einem Fotoshooting immer sofort gepfiffen und nach frischen Futter und Betreuung verlangt.

Lächle, das steht ihnen dann aber auch zu, weil sie ja so brav stillgehalten haben. In diesem Sinne, viel Spaß beim Fotografieren und achtet hier auf eure Meerschweinchen, wie sie sich dabei fühlen. Beherzigt ihr das und geht hier auch auf euer Tier ein, so stehen guten Bilder nichts mehr im Wege.


www.meerschweinchenverstehen.de - Meerschweinchen Muck
Portrait: Meerschweinchen Muck


Zusammenfassung wie gute Bilder von Meerschweinchen entstehen:

- Das Vertrauen beider Seiten stellt die Grundlage guter Bilder von Meerschweinchen dar

- Als nächsten Schritt, den Fotoapparat / Handy von den Meerschweinchen untersuchen lassen in dem Meerschweinchen seiner vertrauten Umgebung

-Fotolocation für die Meerschweinchen vorbereiten

- Lieblingsfutter für die Meerschweinchen bereit legen bzw. Käfigeinstreu

- Die Meerschweinchen behutsam in die neue Umgebung setzen und mit ihnen ständigen Kontakt halten. Ihnen Zuspruch geben.

- Sie beruhigen, selber Ruhe ausstrahlen, Fotos machen, sie viel loben und streicheln

- Geduld und Einfühlungsvermögen für die Meerschweinchen aufbringen.

- Die Tiere zu nichts zwingen

- Ist das Fotoshooting mit beiden Tieren zu Ende, sie auf jeden Fall belohnen und sich noch mehr um sie kümmern, so dass sie merken, das sie jetzt auch noch wichtig sind


Beherzigt der Meerschweinchenfreund diese Regeln, so werden die Meerschweinchen auch beim nächsten Mal bei Fotos mitmachen und nach und nach ihre Ängstlichkeit verlieren. Hier spielt der Faktor Geduld und Zuspruch eine zentrale Rolle.

Viele Grüße aus Bonn, 
Eure Verena Schneider

Dienstag, 14. April 2015

Der Frühling ist da – Außengehege und praktische Tipps für das Wohlergehen eurer Meerschweinchen

www.meerschweinchenverstehen.de - Portrait Muck und Curry
Meerschweinchengruppe Curry und Muck im Frühling.

Hallo liebe Meerschweinchenfreunde,

der Frühling steht vor der Tür, die Tage werden wieder länger und die Sonne scheint. Genau richtig, die Meerschweinchen in euer Außengehege zu geben. Sonne tanken!

Doch, was ist zu beachten, gerade im Frühjahr, dass es euren Meerschweinchen richtig gut geht? In diesem Artikel findet Ihr Tipps, worauf Ihr besonders im Frühjahr bei euren Meerschweinchen achten solltet.

Ein weiterer Teil dieses Artikels gibt euch Tipps, wie das Außengehege eines Meerschweinchens gestaltet sein sollte bzw. beginnt er schon bei den Grundlagen, was der richtige Platz eines Außengeheges bei Meerschweinchen ist.

Die Fütterung im Frühjahr – was zu beachten ist Langsam Meerschweinchen an das Gras gewöhnen

Zuerst beginne ich mit dem Futter für eure Meerschweinchen. Bitte eure Meerschweinchen langsam wieder an das Gras gewöhnen. Wieso, und was heißt langsam?

 Kleine Mengen, so, dass sich der Magen der Meerschweinchen wieder auf Gras umstellen kann. Denn im Winter gibt es meistens nur wenig Gras, vielleicht Nagergras ;) Das ist wichtig, denn bei zu viel Grasaufnahme, kann das Gras im Magen des Meerschweinchens zu gären beginnen - ebenso bei der Aufnahme von zu viel Salat.

Ein aufgeblähtes Meerschweinchen kann hier die Folge sein sowie Verdauungsbeschwerden. Diese können sich in Durchfällen sowie Magengrummeln zeigen. Die Ursache liegt darin, dass gerade das frische Gras im Frühjahr einen hohen Eiweißgehalt, aber einen geringen Rohfasergehalt aufweist. Deswegen eure Meerschweinchen langsam wieder an das frische Grün gewöhnen.

Vorsicht ist auch bei Wiesenblumen wie Löwenzahn oder Kräutern geboten, da sie einen sehr hohen Calciumanteil besitzen. Hierzu zählen auch die Kräuter, die wir in der Küche verwenden wie Dill und Petersilie. Will der Meerschweinchenfreund, jedoch doch seinen kleinen Liebling das frische, saftige Grün nicht vorenthalten, rate ich, den Urin des Meerschweinchens zu beobachten.

Am Besten mal, wenn es irgendwo hingebieselt hat genauer betrachten. Ist der Urin, eher trüb und vielleicht schon sogar etwas grieselig - weißlich, so ist das ein Hinweis, dass das Meerschweinchen zu viel Calcium aufgenommen hat. Hier kann ich nur zwei Dinge raten: Erstens, viel Salat und Gurke füttern, dass evtl. der Grieß aus der Blase geschwemmt wird, obwohl man hier im Kauf nimmt, dass das Meerschweinchen Durchfall bekommt, aber auf jeden Fall zum Tierarzt!

Denn das kann die Vorstufe zu einer Blasenentzündung bzw. Blasensteinen sein. Ein weiteres Anzeichen kann auch sein, wenn man sein Meerschweinchen beobachtet und es beim Pinkeln zu fiepen beginnt. Das kann ebenso ein Anzeichen für eine Blasenentzündung sein.

 Kommt das öfters vor, auch zum Tierarzt. Die Faustregel zur Gewöhnung an das Gras ist, für den Anfang maximal eine halbe bis eine Hand voll, um Verdauungsbeschwerden aus dem Weg zu gehen und wenig Wiesenkräuter bzw. calciumreiche Kräuter füttern.

Die Grasaufnahme kann mit der Zeit langsam gesteigert werden. Wenn ihr euch unsicher seit, am Besten auch noch mal, denn Tierarzt fragen.

 Hinweis zu Trockenkräutern:

Unter Trockenkräuter verstehe ich die Kräuter, welche im Handel getrocknet angeboten werden. Der Calciumgehalt ändert sich auch hier nicht bei getrockneten Kräutern. Neben den Kräutern sind auch Erbsenflocken und der grüne Hafer sehr calciumreich.

Ebenso Sämereien wie Erdnuss, Leinsamen und geschälte Sonnenblumenkerne. Ebenso würde ich auf Luzerneheu verzichten, es weißt ebenso einen zu hohen Caliumwert auf gefolgt von Klee, Brennessel, Fenchel, Mangold und Kolrabi.

Das letztere würde ich sogar gar nicht füttern, den viele Kohlsorten blähen das Meerschweinchen unnötig auf. Doch zurück zu den Kräutern: Generell bin ich bei Kräutern in jeglicher Form sehr sparsam. Hier gilt die Regel: Weniger ist oft mehr, egal wie sehr das Meerschweinchen bettelt. - Für mich ist das auch immer schwer, doch auf lange sich fahre ich damit besser.

 Das richtige Außengehege – wie sollte mein Außengehege aussehen?

Der richtige Platz des Außengeheges

Optimal wäre es, wenn das Außengehege im Halbschatten ist. So bieten Bäume Schutz vor der Sonne und das Meerschweinchen kann wählen, ob es lieber in der Sonne oder im Schatten ist. Wenn der Meerschweinchenliebhaber nicht so viel Auswahl beim Meerschweinchengehege hat, gehen zur Not auch ein gut, aber sicher platzierter Sonnenschirm.

Natürlich muss der aber richtig ausgerichtet werden. Gut wäre auch, wenn das Außengehege an einem nicht so zügigen Platz aufgestellt wäre um evtl. Erkältungen der Meerschweinchen vorzubeugen. Das Außengehege sollte also geschützt liegen.

Speziell für das Außengehege ist zu beachten, wie warm der Boden ist. Ein warmer Boden, von der Sonne leicht angewärmt ist optimal. Es sind Steinplatten, welche kühl und feucht sind zu vermeiden. Denn so können sich die Meerschweinchen eine Verkühlung einfangen.

 Dem Meerschweinchen im Außengehege Rückzugsmöglichkeiten bieten Den Meerschweinchen sollten Rückzugsmöglichkeiten geboten werden, so dass sie sich nach belieben verstecken und relaxen können. Zudem haben die Tiere eine Möglichkeit sich von der Sonne zurückzuziehen.

 Das Häuschen würde ich zudem nie in die pralle Sonne stellen, sonst bildet sich hier ein Hitzestau (besonders im Sommer). Der Untergrund des Häuschens sollte nie kalt und kühl sein, wegen Verkühlungsgefahr. Genaueres zu den Häuschen der Meerschweinchen siehe meinen Artikel Meerschweinchenhäuschen unter dem Link : Meerschweinchen und Behausungen.

 Immer frisches Heu im Außengehege zur Verfügung stellen Wasser, sollte immer ausreichend und frisch, sauber und nicht zu kalt vorhanden sein, sowie auch Heu.

Vorsicht vor Heuraufengitter nicht nur im Außengehege

Manche Meerschweinchenliebhaber bringen an den Zäunen vom Gehege Heuraufen für die Meerschweinchen an. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. In einer netten Tierhandlung in der Bonner Innenstadt hat man mich darauf hingewiesen, dass ich in meinem Blog über Meerschweinchen unbedingt schreiben soll, dass es Heuraufen gibt, die wie Gitter aussehen.

 Die sind zwar für Kaninchen noch in Ordnung, besonders, wenn sie höher hängen, doch für Meerschweinchen völlig ungeeignet. Der Grund ist, dass Meerschweinchen sich gerne verstecken und in Heu herumkriechen und wühlen. (Meine Meerschweinchen schlafen sogar unter dem Heu)

Kriecht nun so ein Meerschweinchen in so eine käfigartige Heuraufe, so kann es mit seinen kleinen Füßchen durchrutschen und hängt somit in der Luft. Es kommt nicht mehr heraus und ist so gefangen. Deswegen rate ich von solchen Heuraufen aus Eisen ab, allein schon wegen der Verletzungsgefahr.

Welche Heuraufen ich als Unbedenklich empfinde sind solche aus Holz. Wo die Tiere sogar auf die Raufe klettern können. Doch ich achte immer darauf, dass auch bei einer Raufe aus Holz so etwas nicht passiert, dass sie immer gut gefüllt ist. So kann man unangenehme Situationen vorbeugen.

Das Außengehege des Meerschweinchens sollte immer von oben gesichert sein

Ein weiterer wichtiger Punkt für ein Außengehege für Meerschweinchen ist, dass es immer noch mal mit einem Gitter oben überdacht sein sollte. Denn Katzen und Greifvögel sind überall. Selbst in Bonn habe ich von meinem sonnigen Balkon Habichte beobachtet, die ihre Kreise über unserer Wohnsiedlung ziehen.

Hätte mir das einer vorher gesagt, dass es Habichte in der Stadt gibt, hätte ich ihn nur angelacht und mir meinen Teil gedacht, doch es ist so. Bitte sichert eure Gehege wirklich so, dass keine Ratten, Greifvögel, Hunde oder Katzen, euren Meerschweinchen nichts anhaben können.

 Die richtige Zeitpunkt für das Außengehege

Ja, grins, sogar zur Uhrzeit habe ich etwas zu sagen. Ich gebe meine Meerschweinchen nicht allzu früh in ihr Außengehege. Der Grund, im Frühjahr ist es früh noch sehr kalt. Wenn die Meerschweinchen nicht an Außenhaltung gewöhnt sind, ist es ratsam, sie Vormittags und Nachmittags in das Außengehege zu setzen.

Mittag ist es zwar nicht im Frühjahr, jedoch im Sommer sehr heiß, entscheidend ist hier Platz des Außengeheges. Nachmittags ist es nicht zu kühl und nicht zu heiß. Am Abend würde ich auf jeden Fall die Meerschweinchen vom Außengehege wieder in die Wohnung holen, da auch die Nächte im Frühjahr noch kühl sind.

Zusammenfassung: So fühlen sich Meerschweinchen im Außengehege wohl 

So fühlen sich Meerschweinchen in ihrem Außengehege wohl:
  • Geeigneten Platz für eucher Außengehege suchen – Zugluft frei und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen! (Hitzeschlag) Ideal wäre halbschattig.
  • Außengehege immer von oben schützen.
  • Kalte Steine im Außengehege vermeiden, wegen Unterkühlung.
  • Eurem Meerschweinchen viele Versteckmöglichkeiten bieten z. B. Häuschen, Weidenbrücken zu Durchgängen biegen, Äste hinlegen, schön ist auch ein altes Kissen für die Meerschweinchen zu platzieren. (Darauf sonnen sich zum Beispiel meine beiden) …
  • Knabberhölzer platzieren (aber informieren, welche nicht giftig sind)
  • Immer frisches, sauberes und nicht zu kaltes Wasser
  • Immer frisches Heu, trotz Außengehege
  • Mögliche Gefahrenquellen im Außengehege entfernen, Heuraufen, evtl. instabile Häuschenkonstellationen, Drähte, falls das Außengehege aus Hasendraht besteht - abschneiden, denn sie werden gerne von den Meerschweinchen übersehen,giftige Pflanzen, Stromkabel, Gummifußmatten?
  • Giftige Kräuter im Gehege entfernen. Am besten hier noch mal, wenn ihr Zeit habt über Kräuter informieren.
  • Mäßig ungiftige Kräuter füttern. Hinweis: Auch Löwenzahn ist sehr calciumreich!
  • Die Tageszeiten beachten: Gut wäre der Vormittag und / oder Nachmittag
  • Das Außengehege, die Futternäpfe und die Häuschen der Meerschweinchen immer sauber halten

Wenn du noch Wissen willst wie wichtig der Unterschlupf für Meerschweinchen ist und wie ein Meerschweinchen denkt, dann kannst du ja auf den Internetauftritt www.meerschweinchen-verstehen.de - Ursprungsverhalten des Meerschweinchens gehen.

Ein kleiner Tipp hätte ich für die Meerschweinchenfreunde, die gerne Pflanzen mögen hätte ich noch:

Ich ziehe momentan für meine beiden Meerschweinchen Tomaten, Petersilie und frisches Nagergras in Blumentöpfen. Wenn man die Fütterungsregeln von oben beachten, eben wenig gibt, ist das eine feine Sache.

Denn die eigenen Tomaten oder Kräuter, Gurken oder Salate selber anzubauen, sei es auch nur in einem kleinen Blumentopf schmeckt nicht nur intensiver und frischer, man weiß auch was dran ist. Selbst kann man es auch zum Kochen verwenden... ;)

Und allein der Duft von einer selbst gezogenen Tomate und deren Staude riecht einfach richtig lecker und intensiv. Die Tomaten schmecken auch von der Haut her süßlicher und intensiver.

Das ist wirklich ein echter Genuss.

Hier aber bitte auf chemische Dünger verzichten.


In diesem Sinne, genießt die Sonne und lasst es euch und euren Meerschweinchen so richtig gut gehen!

Es gibt nichts Schöneres, wenn man Zeit hat, seine Fellnasen beim Auslauf zu beobachten!


www.meerschweinchenverstehen.de - Kleine Muck im Kräuterkorb

Die kleine Muck im Kräuterkorb

Herzlichst aus Bonn,
Eure Verena Schneider