Donnerstag, 6. Oktober 2016

Meerschweinchen verstehen: Herbstfotoshooting von meinen beiden Meerschweinchen Muck und Holly

Hallo liebe Meerschweinchenfreunde,


Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Muck im Oktober 2016 beim Fotoshooting für Meerschweinchen
Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Muck im Oktober 2016 beim Herbstfotoshooting




nun ist es endlich wieder soweit!


- Der Herbst ist da.


Nun beginnt die Zeit der bunten Farben - denn nicht alle Tage sind trüb! ;)


Zwar sind noch die Blätter nicht ganz so bunt, doch ich habe gedacht, ich kann Euch mal zeigen, wie man sich auch den Herbst etwas versüßen kann.


Man macht es sich einfach bunt - und unsere Meerschweinchen hatten auch riesigen Spaß dabei!


Ich freue mich, Euch meine Meerschweinchenbilder von Muck und der kleinen Holly präsentieren zu dürfen!


Viel Spaß dabei!



Meerschweinchen verstehen: Herbstfotoshooting beim Meerschweinchen



Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Muck und Holly
Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Muck und Holly interessieren sich sehr für den Minikürbis.


Hier das Einstiegsfoto meines keinen Fotoshootings!



Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Muck
Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Muck schaut ganz interessiert vom Kürbis hervor.

Hier beweist Muck, dass Tiere fotografieren auch richtig leicht sein kann.



Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Holly im Oktober 2016
Meerschweinchen verstehen: Hier beweist aber auch die kleine Holly, dass sie sich sehr gerne fotografieren lässt.


Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Holly im Oktober 2016
Meerschweinchen verstehen: Ganz neugierig schaut Meerscheinchen Holly in die Kamera

Von dem Fotografieren scheint Holly keine Angst zu haben...

und zum Schluss:



Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchengruppe Muck und Holly
Meerschweinchen verstehen: Wie? - Ist dann das Fotoshooting schon vorbei???

Hat es den Meerschweinchen schon sehr gefallen... - wie schon vorbei??? - Schade.


Doch so etwas ist auch sicher anstrengend...



Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Muck auf der Kuscheldecke
Meerschweinchen verstehen: Anstrengend?



Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Holly auf der Kuscheldecke
Meerschweinchen verstehen: Ich mach´s mir auf jeden Fall bequem...

Was keiner von Euch ist müde?


Meerschweinchen verstehen: Meerschweinchen Muck ist muede
Meerschweinchen verstehen: Naja, vielleicht ein bisschen doch...

Bis bald und ich hoffe, unser kleines Fotoshooting hat Euch gefallen.



Euch und Euren Meerschweinchen alles Gute und bis bald.

Eure Verena Glock

Freitag, 16. September 2016

Meerschweinchen verstehen:
Diabetes und Meerschweinchen - Alternative Therapien - 2. Teil

 Hallo liebe Meerschweinchenfreunde,

www.meerschweinchen-verstehen.de - Meerschweinchen Muck beim Sonnenaufgang - Sommer 2016
Meerschweinchen Muck beim Sonnenaufgang

ich habe Euch bei meinem letzen Artikel versprochen, dass ich über alternative Therapien bei Diabetes von Meerschweinchen schreibe. 

Hier ist nun das Ergebnis - wie es bei der kleinen Muck und mir weiter ging.

"Denn sein Ziel erreicht man mit dem ersten Schritt. "

Alternative Therapien


Nach langem suchen, bin ich auf eine hilfreiche Seite im Internet gestoßen, welche mir Mut machte, es doch mal auf einem anderen Weg zu versuchen. Auf dieser Seite wurde die Schulmedizin, als auch alternative Therapien vorgestellt.





Nach langem suchen...



Endlich fand ich einen Tierarzt, der mir sagte, dass ich vielleicht mit etwas Glück Muck in ca. 2 bis 2,5 Monaten vom Insulin wegbekommen könnte.



Jedoch musste ich noch innerhalb dieser Zeit weiter Insulin spritzen, Muck aber schon die neuen Medikamente geben.



Bis dahin dürfe Muck aber noch normal fressen. Sprich Tomate, Gurke, etwas Salat.



Wenn es funktioniert, mit den homöopathischen Medikamenten, solle ab diesem Zeitpunkt nur noch Heu gefüttert werden.



Denn Heu sei das natürlichste Nahrungsmittel für Meerschweinchen.




Dieser Tierarzt gab mir drei Mittel. Alle waren mitsamt homöopathisch.



  • Ein Mittel war für die Bauchspeicheldrüse. Es dient zur Anregung der Verdauungstätigkeit bei einer Schwäche der Bauchspeicheldrüse
  • dann ein weiteres für eine bessere Durchblutung des Stoffwechsels und ist gleichzeitig  Schmerzmittel
  • und das letzte für die Unterstützung des Leberstoffwechsels



Die ersten beiden Mittel musste ich ihr oral verabreichen, das andere jeden Abend die Tablette mörsern und ihr in eine kleine Kirschtomate geben.



Nach und nach stellten sich bei Muck Erfolge ein und die Blutzuckerwerte wurden besser.



Heute ist sie bei einem Blutzuckerwert von 158 mg/dl.



Gefüttert wird nur Heu bzw. ab und zu ein kleines Stück Gurke und Abends ihre Kirschtomate.

Ab und zu sehr kleine Mengen Gras.







Mein Resultat und die Möglichkeiten...



Ich kann nur bis jetzt die Situation mit meiner kleinen Muck beurteilen.



Hier kann ich sagen, dass man sich, wenn man so eine Diagnose bekommt, sich nicht abschrecken lassen und das Beste aus der Situation machen sollte. Hier setzte ich mich intensiv mit dem Thema Zucker auseinander und habe nach Lösungsmöglichkeiten gesucht.



Klar, es wäre bequem gewesen, Muck weg zu geben. Zu einem Tierverein für Meerschweinchen in Not, doch dann so einfach ein kleines Tier abzuschieben, was einen wirklich so liebt und einen braucht, war für mich nie wirklich eine Alternative.



Ebenso die Möglichkeit, einfach nichts zu machen.

Das wäre zwar die kostengünstigste Möglichkeit gewesen, doch langsam sein Tier sterben zu lassen... - nein, für mich auch keine wirkliche Lösung.



Beim Kauf von einem Meerschweinchen oder egal welchem Tier, übernimmt man die Verantwortung für so ein kleines Geschöpf. Sein Schicksal liegt in deinen Händen. 
 

Deswegen, versuche ich immer alles herauszuholen, was geht.



Dafür verzichte ich eben auf irgendetwas, was ich gerne hätte, doch es ist mir die Sache wert.

Hier ist ein kleiner, lieber Freund oder besser gesagt, ein Familienmitglied auf euch angewiesen und jetzt braucht es eure Hilfe.





Mein Rat zum Thema Zucker



Was ich hier jedem raten will, man sollte immer eine zweite Meinung eines anderen Tierarztes bei so einer Diagnose einholen. Denn vielleicht ist doch die Situation, in der man sich befindet, nicht so ausweglos, wie man erst denkt.



Hier möchte ich denen Mut machen, die vielleicht vor so einer ähnlichen Situation stehen und auch nicht wissen, was sie machen sollen.



Ich habe selber nicht geglaubt, dass Muck noch jemand helfen könnte, weil ich nicht an die Homöopathie glaubte. Lieber verließ ich mich auf die Schulmedizin. Hier hatte ich die Einstellung, die wirkt wenigstens, da muss ich nicht erst auf irgendwelche Resultate warten. Der Erfolg ist gleich.



Doch auf den Rat meiner Schwiegermutter probierte ich hier die Alternative mit der Homöopathie.

Hier hatte ich die Wahl, mein Meerschweinchen zu stechen oder doch mal zu schauen, ob es nicht auch eine andere Möglichkeit gibt. Zu verlieren hatte ich also nichts.





Wie geht es nun der kleinen Muck?

www.meerschweinchen-verstehen.de - Meerschweinchen Muck spielt mit der Rose
Muck spielt mit der Rose
Unserer kleinen Muck geht es soweit gut. 
 
Ich habe oben schon den aktuellen Zuckerwert genannt.


Nun stellt sich nach drei Jahren eine leichte Linsentrübung bei Muck ein.


Der Tierarzt meint, dass es aber noch dauert, bis Muck blind wird.




Was ich noch außer den homöopathischen Medikamenten mache, ist, Muck so viel Auslauf zu geben, wie es möglich ist. Denn, wer läuft, läuft dem Zucker davon, sagt meine Schwiegermutter, die ebenfalls seit Jahren Zucker hat.



Ich finde, sie hat hier recht, denn ihr geht es auch oft nicht gut. Aber, wenn sie läuft oder im Garten arbeitet, geht ihr Zucker runter.



Mit dieser Strategie bin ich bis jetzt, so finde ich gut gefahren.




Mein Tipp für Euch:



  • Lasst Euch nicht von so einer Diagnose abschrecken.
  • Versucht, was Euch möglich ist und am Besten erscheint.
  • In so was wächst man hinein, selbst wenn es am Anfang schwierig und ausweglos aussieht.
  • Und zieht ruhig auch mal eine andere Behandlungsmöglichkeiten in Betracht, ohne euren Tierarzt vor dem Kopf zu stoßen.



Und machbar ist fast alles, wenn man nur wirklich will.





In diesem Sinne,



Euch und euren Meerschweinchen alles Gute und bis bald,



Eure Verena Glock

Meerschweinchen verstehen:
- Diabetes und Meerschweinchen - Die Schulmedizin - 1. Teil

Hallo liebe Meerschweinchenfreunde,

 
www.meerschweinchen-verstehen.de - Meerschweinchen Muck im Sommer
 Meerschweinchen Muck im Sommer



nach etwas längerer Pause, habe ich heute mal wieder die Zeit gefunden einen Artikel für Euch zu schreiben.



In meinem heutigen Artikel geht es um die Diabetes bei Meerschweinchen.



Hier verzichte ich auf Fachbegriffe und versuche das Thema in verständlicher Form zu erklären.





Wie komme ich überhaupt auf dieses Thema?



Im Februar stellte sich leider heraus, dass meine kleine Muck Diabetes hat.



Für mich war das gar keine so leichte Diagnose, weil ich mir extreme Sorgen um mein liebes Meerschweinchen machte.





Meerschweinchen verstehen: Diabetes - Können das denn auch Meerschweinchen bekommen?





- Leider ja.



Es gibt so manche Gründe, wieso ein Meerschweinchen an Diabetes erkranken kann.



Hier können die Gründe an der Ernährung liegen und Bewegungsmangel, es kann aber auch leider vererbt werden.



Bei manchen Tieren, kann aber auch das Alter eine Rolle spielen.



Hier kann man sicherlich, wenn man sich weiter mit dem Thema beschäftigt noch einige Gründe mehr aufzählen, wieso jemand Diabetes bekommt oder hat.



So trifft Diabetes, nicht nur uns Menschen, sondern auch unsere treuen Freunde.

In meinem Fall, traf es meine kleine Muck.







Doch wie stellt man denn Diabetes beim Meerschweinchen fest?



Bei Muck konnte ich folgende Symptome beobachten:



  • Müdigkeit
  • Häufiges Trinken
  • Häufiges Wasserlassen (hier musste ich dann fast alle zwei Tage den Stall oder das Gehege ausmisten)
  • schlechte Wundheilung bzw. allgemein schlechte Heilung (Muck hatte sehr lange über Wochen einen hartnäckigen Scheidenpilz, der einfach nicht weg gehen wollte)
  • und Muck hatte auch mehr Hunger wie sonst (kaum hatte ich ihr Futter gegeben, wollte sie schon wieder etwas und hing ständig an der Käfigabtrennung oder am Auslauf vom Gehege)







Der aufmerksame Tierarzt



Beim Tierarzt, welcher das schon etwas länger beobachtete, das Mucks Wunden schlecht verheilenden, oder das sich bei bestimmten Dingen die Heilung sich verzögerte, bestätigte sich dann der Verdacht.



Mein Tierarzt beobachtete, das Mucks Wundheilung schlechter war wie bei normalen Meerschweinchen. Aber auch andere Erkrankungen zogen sich sehr lange dahin, bis alles wieder bei ihr in Ordnung war.



So wollte sie gerne mal einen Test mit einem Harnstreifen durchführen.





Meerschweinchen verstehen: Wie stellt man nun Diabetes beim Meerschweinchen fest?





Bei meiner Muck wurde die Diabetes über einen Harnteststreifen diagnostiziert.

Hier gibt es Farbabstufungen von hellgrün bis zu einem Tannengrün, was sehr starker Zucker ist.



Hier hatte mein Meerschweinchen das letzte Kästchen des Teststreifens belegt. Tannengrün.



Zur Sicherheit wiederholten wir den Test nach einer Woche nur Tomate, Gurke und Salat.

Heu war zu jederzeit als Grundfuttermittel zur Verfügung gestanden.



Der Harnteststreifen zeigte unverändert das gleiche Ergebnis an.



Um endgültige Sicherheit zu bekommen, wurde ein Blutzuckertest gemacht. Der bestätigte den Verdacht.



Muck hatte einen Glucosewert von 400 mg/dl .

Das war deutlich über einem Normalwertbereich welcher zwischen ca. 60 bis 125 mg/dl liegt.





Nun boten sich mir drei Optionen an:





  • Nichts zu machen, da hätte Muck nur noch ca. ein Jahr
  • Eine Behandlung mit Insulin zu beginnen
  • oder: Wenn ich mir die Sache nicht zutraue, Muck jemanden anderes, vielleicht einen Tierverein zu geben, der einen findet, der so ein schwer krankes Meerschweinchen haben möchte.





Nach hin und her überlegen, entschied ich mich für die Schulmedizin. Sprich einer Insulinbehandlung.



Das Insulin, mit dem Muck behandelt wurde ist für Kleintiere.





Meerschweinchen verstehen: Die Insulinbehandlung beim Meerschweinchen



Hier hatte ich die Wahl zwischen einem Pen und einer Spritze. Der Pen war für mich leichter von der Handhabung, zwar teurer wie die Spritze, doch es war mir die Sache wert.



Bei dem Pen verwendete hier die dünnsten Nadeln, die es gab.

Bis mir meine Schwiegermutter riet, mal ihre dünnen Nadeln von ihrem Zuckerpen auszuprobieren.

Sie habe die dünnsten, da sie mit anderen nicht zurecht komme.

Ich hatte Glück, sie passten auf den Pen.



Zwar sind die Nadeln von dem Pen meiner Schwiegermutter kürzer (als bei der Nadel im Set) doch, es ist auf jeden Fall machbar. Hier habe ich die Nadel immer ganz ansetzen müssen bei der Injektion, falls ich keine Hautfalte bilden konnte.



Bei den längeren Nadeln hatte ich zwar mehr Spiel, doch dickere Nadeln, so wurde mir gesagt, tun den Tier als auch den Menschen mehr weh.



Da ich in Muck nicht hineinschauen konnte, habe ich dann die Nadeln von meiner Schwiegermutter mit benutzt.





Meerschweinchen verstehen: Routine im Alltag mit kleinen Tricks



Bei Muck und mir spielte sich folgendes Ritual ein:


Ich holte sie aus ihrem Gehege, streichelte sie erst mal, ging auf sie ein, wenn sie lieber wieder in den Käfig wollte und gab ihr erst mal zur Beruhigung Gras. (In kleinen Mengen)

Sanft streichelte ich sie und tröstete sie, wenn es nötig war.



Danach wickelte ich sie in ein Geschirrtuch und legte das Hinterteil frei.

Machte dann, soweit sie es zu lies eine kleine Falte und betätigte den Pen.

Zuvor stellte ich den Pen auf die kleinste Einheit, das war 0,5 ein.



Hier habe ich lieber zweimal auf die Einstellung gesehen, nicht da eine Überdosierung entstanden ist.



Falls ich auch mal nicht sicher war, das sie die Dosis erhalten hatte, da sie sich gewehrt hat, habe ich diesen Tag auf das Insulin verzichtet. Sicher, ist sicher.



Die kleine Muck wurde nur einmal am Tag gespritzt, nach mehrmaliger Kontrollen meiner gewissenhaften Tierärztin.



Anfangs dachten wir, es müsse vielleicht zweimal sein, doch hier hatte Muck Glück.





Der Zeitpunkt zum Spritzen



Mein Meerschweinchen wurde immer zu einer festen Tageszeit gespritzt. Falls ich es mal nicht genau bis zum Zeitpunkt der Spritze geschafft habe,war eine halbe Stunde später auch noch ok.

So wurde es mir gesagt.





Doch zurück zu Muck.



Beim Spritzen wimmerte sie manchmal. Doch ich lobte sie dann sofort und stellte ihr schon ihre Belohnung bereit. Die sie sofort immer in Beschlag nahm. Sie war richtig gierig danach und fraß ihr Lieblingsfutter sehr schnell auf.



Danach lobte ich sie und redete auf sie ein, wie toll sie das doch macht.

Tätschelte sie behutsam und beschäftigte mich mit ihr.



Meerschweinchen verstehen: Zeitlicher Aufwand beim Diabetes Meerschweinchen



Vom zeitlichen Aufwand war das bestimmt eine halbe Stunde, doch es war mir die Sache einfach wert und es schweißte uns immer mehr zusammen. Klingt komisch, war aber so.



Auch habe ich immer, die Injektionssachen gleich nach dem Benutzen wieder für die nächste Injektion vorbereitet, so dass ich stets immer frisches Injektionsmaterial für die nächste Anwendung hatte.

Die benutzen Nadeln entsorgte ich in einem dafür vorgesehenen Behälter, welchen ich von meiner Tierärztin bekam.



Mit der Zeit...



Mit der Zeit kam sie sogar schon freiwillig zu mir an das Gehege.

Mein Mann meinte, Muck entwickle sich schon langsam zum Junkie. ;)



Doch nach zwei Monaten spritzen, mir tat das selber immer so weh, wollte ich unbedingt nach einer Alternative suchen. Denn auch Muck merkte, wie ungern ich sie spritzte. 



www.meerschweinchen-verstehen.de - Meerschweinchen Muck beim Sonnenaufgang
Muck beim Sonnenaufgang
















Mehr zum Thema Diabetes beim Meerschweinchen in meinem nächsten Artikel "Alternative Therapien".

In diesem Sinne,



Euch und euren Meerschweinchen alles Gute und bis bald,



Eure Verena Glock

  

Mittwoch, 7. September 2016

Meerschweinchen verstehen:
Ein neues Familienmitglied - Die kleine Holly - Abschied von Curry

Hallo liebe Meerschweinchenfreunde,

Meerschweinchen Curry im Juli 2016


Unsere gute Curry...

Heute schreibe ich mal keinen Bericht.

Mein Grund ist heute, dass ich Euch leider mitteilen muss, dass unsere gute Curry am 05.07.2016 gestorben ist. 

Wir haben um sie gekämpft, sie hat sich auch große Mühe gegeben, doch leider hat sie es nicht geschafft.

Curry hatte eine eitrige Gebärmutter. Deswegen hatte sie auch eine Woche lang fast immer 40 Grad Fieber. Antibiotika haben nur bedingt angeschlagen und ihr ging es einfach sehr schlecht.

Als ich mich dann entschied, Curry operieren zu lassen hat sie sogar noch gefressen.
Zwar nicht so viel, doch immer hin. 

Auch die eine Ärztin, die sie operiert hatte meinte, dass sie noch eine Chance habe.

Curry überlebte die OP. Doch die Narkose leider nicht. Sie wurde reanimiert, beatmet, doch es hat leider nichts mehr geholfen. Ihr Herzchen hat das einfach nicht mehr mitgemacht.
Zudem war sie schon wegen dem Fieber sehr geschwächt.

Ich bin mit ihr den langen und beschwerlichen Weg gegangen, war immer für sie da, doch mehr konnte ich leider auch nicht machen. Es hat einfach nicht mehr sein sollen... -

Ich will nicht mehr darüber erzählen, denn mir selbst, tut es immer noch sehr weh, obwohl jetzt schon September ist. Doch wer sein Tier liebt -  


Die kleine Holly
                      - unser neues Familienmitglied 



Meerschweinchen Muck und Holly im September 2016

Um Muck schnellst möglich einen Ersatz zu geben, habe ich gesucht und die kleine Holly gefunden.


Glaubt mir, hätte ich die Wahl gehabt, so hätte ich so gerne noch unsere Curry behalten. 
Allein schon, weil gerade Muck so sehr an ihr gehangen hat. 
Sie hat noch Wochen lang nach ihr gesucht - auch bei meiner Schwiegermutter, wo sie immer gemeinsam Auslauf hatten...

Doch nun ist eine andere Zeit angebrochen, - die Zeit von der kleinen Holly.

Holly 
 
Als ich Holly kaufte war sie ca. 7 bis 8 Wochen alt. Es war der 04.Juli 2016.
 
Zwar hatte das kleine Meerschweinchen beim Kauf Milben und auf die Milben hatte sich noch ein Hautpilz gesetzt, doch der Verkäufer war so kulant mir die Tierarztkosten für die Behandlung vollkommen zu erstatten. 


So hatte Holly auch keinen so einfachen Start bei uns, da ich täglich mehrmals Salben ihr ins Fell streichen musste. Sie sah schon sehr gegelt aus.

Doch ich kann nur sagen, die Gänge zum Tierarzt und die Pflege haben sich gelohnt.

Holly hört schon auf ihren Namen, jagt ganz vergnügt durch unseren Auslauf und hüpft herum.
Sie ist auch immer gleich bei der Futterausgabe dabei und steigt auf ihren Röhrentunnel aus Weide.
Auch ist für sie Muck´s Kuscheldecke sehr interessant.
Dort vergräbt sie sich immer und schläft ein.
Wenn man nach Hause kommt pfeift sie sogar noch lauter wie unsere Muck und ist ganz aus dem Häuschen, weil wir wieder da sind. - Einfach schön... .

Auch die Medikamente, welche Muck bekommt will sie am liebsten nehmen und will an der Spritze nuckeln.
 

Vorschau auf meine nächsten Artikel:

In meinen nächsten Berichten werde ich über Meerschweinchen mit Diabetes schreiben.
Hier wird es im ersten Teil um die Schulmedizin bezüglich Diabetes gehen.
Im zweiten Teil gehe ich dann auf eine alternative Heilmethode ein.


In diesem Sinne,

Euch und Euren Meerschweinchen alles Gute,

Eure Verena Glock